Sicherlich gibt es den ein oder anderen Anwender, der in seinenen CFML-Anwendungen gerne auf die Existenz des WEB-INF Folder verzichten möchte.
In der Eile kann es doch recht schnell einmal passieren, aus Versehen den WEB-INF Folder zu löschen. Und schon sind die gesamten Einstellungen des Railo-Web Admins verloren.
Es gibt einen sehr schönen Weg über die Servlet Params den Ablageort des Railo Server sowie der Railo-Web-Contexts zu bestimmen.
Aktuell versuche ich mich gerade an Tomcat 6 - deswegen ist das nachfolgende Beispiel auf die web.xml Datei von Tomcat sowie JBOSS zugeschnitten.
Im meinem Tomcat Installationsorder unter /usr/local/tomcat/conf befindet sich die Datei web.xml mit folgendem Inhalt:
<!– ================== RAILO 3 Servlet Definitions ==================== –>
<servlet>
<servlet-name>CFMLServlet</servlet-name>
<servlet-class>railo.loader.servlet.CFMLServlet</servlet-class>
<init-param>
<param-name>railo-server-directory</param-name>
<param-value>/usr/local/tomcat/railo-server-config</param-value>
<description>Configuraton directory</description>
</init-param>
<init-param>
<param-name>configuration</param-name>
<param-value>/usr/local/tomcat/railo-web-config/{web-context-hash}</param-value>
<description>Railo Web Directory directory</description>
</init-param>
<load-on-startup>1</load-on-startup>
</servlet>
<servlet-mapping>
<servlet-name>CFMLServlet</servlet-name>
<url-pattern>*.cfm</url-pattern>
</servlet-mapping>
<servlet-mapping>
<servlet-name>CFMLServlet</servlet-name>
<url-pattern>*.cfml</url-pattern>
</servlet-mapping>
<servlet-mapping>
<servlet-name>CFMLServlet</servlet-name>
<url-pattern>*.cfc</url-pattern>
</servlet-mapping>
Mit dem Pfad den ich für den param-name railo-server-directory definiert habe gebe ich an, wo die Einstellungen und Dateien des Railo Server Administrators abgelegt werden.
Mit dem Pfad den ich für den param-name configuration definiert habe gebe ich an, wo die Einstellungen und Dateien des entsprechenden Web-Contexts abgelegt werden.
Hier ist die PlaceHolder {web-context-hash} zu beachten. Railo weist intern jedem Webcontext einen Hash-Wert zu und erstellt dafür ein eigenes Verzeichnis.
Für das aufgezeigte Beispiel erstellt Railo folgende Verzeichnisstruktur. Sehr schön auf dem Bild zu sehen ist meine AppBase mit 2 WebApps und den entsprechenden Konfigurationsverzeichnissen dazu.

Einen kleinen Nachteil hat die Konfiguration. Ein paar Images, die z.B. für den CFDUMP Tag und in den Debuggings verwendet werden, fehlen. Mich störts nicht, aber ich möchte es erwähnt haben
Grüsse
Markus